SC Concordia Scharmede 1919 e.V.
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    • SCC I - Hövelhofer SV II 1:1

    • Erste startet mit Punkteteilung

      Hagelschauer sorgt für Spielunterbrechung

      Nachdem das erste Saisonspiel am vergangenen Wochenende dem Wetter zum Opfer gefallen war, stand auch das heutige Spiel gegen die Zweitvertretung des Hövelhofer SV lange auf der Kippe. Schlussendlich ließ der Platz ein Spiel jedoch zu.  

      Unbeeindruckt von einer durchwachsenen Vorbereitung startete unsere 1. Mannschaft druckvoll und ging bereits nach fünf Minuten nach einem schnellen Gegenangriff über die linke Seite durch Stefan Klüner mit 1:0 in Führung. Doch auch der favorisierte Gast aus Hövelhof konnte früh offensive Akzente setzen. Nach einem Ballverlust am eigenen Strafraum konnte die SCC-Defensive nicht entscheidend klären. Dies nutzte der Gast durch einen Flachschuss von der Strafraumkante zum 1:1-Ausgleich (12.). In der Folge kamen beide Mannschaften nur noch zu Halbchancen die allesamt nicht das Ziel fanden. Das letzte Highlight der ersten Halbzeit war dann ein Hagelschauer, der für eine 10-minütige Unterbrechung sorgte.

      Nach der Pause gaben sich die grün-schwarzen nicht mit dem Punkt zufrieden. Das leichte spielerische Übergewicht sowie die etlichen Standardsituationen konnten jedoch nicht zur erneuten Führung genutzt werden. Auf der anderen Seite konnte auch der Gast immer wieder Nadelstiche setzen, kam aber auch nur selten gefährlich vor das SCC-Tor.

      Insgesamt eine verdiente Punkteteilung, mit etwas mehr Glück und Zug zum Tor wäre jedoch auch ein Sieg für unseren SCC möglich gewesen. Jedoch lässt sich auf die heutige Defensivleistung aufbauen, sodass man sich in der Rückrunde nicht verstecken muss.

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    • SV 21 Büren II - SCC II 2:1

    • Zweite beginnt Rückrunde mit schwierigem Gegn

      2:1 Niederlage in Büren

      Nach einer dürftigen Vorbereitung mit reichlich Ausfällen ging es für den SCC II zum ersten Spiel der Rückrunde nach Büren. Der SV 21 Büren II spielt in der Tabelle ganz oben mit und galt als anspruchsvolle Herausforderungen für unsere Concorden. Zu Beginn war dies allerdings keinesfalls sichtbar. Die Scharmeder waren überwiegend am Drücker, auch wenn sie sich keine wirklichen Chancen herausspielen konnten. Einzig ein bisschen zu viel unnötiges Geschiebe von Grün-Schwarzer Seite und die dafür gegebenen Freistöße brachten das Spiel zum Wackeln. Ein früher Rückstand durch Kopfball nach Freistoß könnte gerade noch mit einer Parade von Torwart Jan Taschner verhindert werden.

      Der neutrale Spielstand wurde schließlich von Mittelfeldspieler Lukas Mede beendet, der eine hohe Flanke im Strafraum direkt mit dem Kopf nahm und den Bürener Torwart zum 0:1 tunnelte. Den Aufschwung des Moments konnten die Concorden jedoch nicht richtig nutzen. Stattdessen ließen sie den Gastgeber mehr und mehr Druck aufbauen. Kurz vor der Halbzeitpause gelang dem SV eine Flanke in den Strafraum, wo sich der Stürmer gegen zwei Scharmeder Verteidiger durchsetzte und den Ball mit dem Kopf in die Ecke des Tores beförderte - es ging mit 1:1 in die Kabinen.

      In der zweiten Hälfte wollte unserer Reserve kein richtiger Einstieg gelingen, die Bürener zeigten sich als die deutlich bessere Mannschaft. Einen Führungstreffer konnten sie aber erst spät vorweisen: Nach einem abgewehrten Freistoß kullerte der Ball zufällig im Scharmeder Strafraum herum, konnte nicht ordentlich geklärt werden und wurde schließlich aus wenigen Metern stumpf ins Netz geschlagen. Ein ärgerlicher, aber nicht unverdienter und letztlich absehbarer Treffer.
      Obwohl die Scharmeder in den letzten Minuten nochmal alles nach vorn warfen und Hoffnung auf den Ausgleich machten, blieb es schließlich beim 2:1 und man musste ohne Punkt die Heimreise antreten.

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    • VfB Salzkotten II - SCC II 1:3

    • Reserve siegreich gegen Salzkotten

      Drei Punkte im letzten Spiel des Jahres

      Sein letztes Meisterschaftsspiel dieses Jahres hatte der SCC II im Hederauenstadion zu absolvieren. Aus der Vergangenheit hatte man Spiele gegen die Salzkottener Mannschaft als hart umkämpft in Erinnerung. Das schlechte Wetter sorgte zudem für einen etwas matschigen Rasen, man rechnete also mit einer anstrengenden aber durchaus gewinnbaren Partie.
      Die Concorden begannen die erste Halbzeit mit großem Ballbesitzanteil. Die Salzkottener kamen kaum durchs Mittelfeld und hatten immer wieder Schwierigkeiten, die zahlreichen Scharmeder Angriffe abzuwehren.
      So wurde Kapitän Julian Fricke in der 10. Minute so viel Platz gelassen, dass er einfach mal aus gut 25 Metern einen strammen Schuss auf den Gastgeber-Kasten losließ, der zwar vom Torwart noch erreicht wurde, aber nicht mehr festgehalten werden konnte. Ein eher unerwartetes 0:1, es brachte aber viel Ruhe in das Spiel der Grün-Schwarzen, die sich jetzt auf eine stabile Defensive konzentrierten und kaum noch den Ball abgaben.
      Kurz vor der Pause knickte der Gegner dann ein: Ein unaufmerksamer Pass in der Salzkottener Hälfte konnte von Lukas Heggemann abgelaufen werden, der daraufhin alleine aufs Tor zu ging und sicher verwandelte.

      Zu Beginn der zweiten Halbzeit schienen die Concorden etwas eingeschlafen zu sein. Fehlpässen auf dem ganzen Platz gepaart mit reduzierter Laufbereitschaft gaben dem Gastgeber dringend benötigte Chancen und Räume. Ein abgefangener Abstoß der Scharmeder wurde schnell zu einer bedrohlichen Situation, ein SCC-Verteidiger rutschte in dem Matsch aus, der am Strafraum den Rasen zu imitieren versuchte, und so kam der Gegner ungehindert zum Abschluss. Ein starker Schuss überließ Torwart Jan Taschner keine Chance und verkürzte die Führung auf 1:2. Wie es unsere Reserve aber so oft macht, erwachte sie nach dem Gegentor aus ihrem Zweite-Halbzeit-Nickerchen, welches sich jedoch anhand eines deutlichen Leistungssprungs als fehlinterpretierter Power-Nap herausstellte! Denn die Concorden legten jetzt nochmal nach: Präzises Passspiel und zielgerichteter Spielaufbau verhalfen ihnen zu nicht wenigen Aktionen dicht am Tor des Gastgebers. Schließlich gelang nach lang andauernder Belagerung des Salzkottener Abwehrraumes Lukas Heggemann ein weiterer kraftvoller Schuss, der vom Torwart nicht festgehalten werden konnte, sodass die Scharmeder mit dem 1:3 wieder ihre Führung ausbauten und das Spiel sicher nach Hause bringen konnten.
      Alles in allem ein würdiger Jahresabschluss und mit den drei Punkten können sich die Concorden auch in eine wohlverdiente Winterpause verabschieden!

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Tanzen

Im Jahr 1978 wurde in Scharmede die Tanzgarde gegründet, welche sich 1987 zur Tanzsportabteilung des SC Concordia etablierte. Frauen der ersten Stunde waren Christa Verspohl, oder Ulla Wiehmeier. In den weiteren Jahren waren Alexandra Kleine, Simone Krause-Berg mit Bianca Nölleke, Diana Bartsch und Eva Mast Trainerinnen der Tanzgarde.

 

Zunächst gab es nur die Tanzgarde. Ab 1990 hat sich die Abteilung um zwei Tanzgruppen erweitert, das Jugendballett und die Tanzmäuse. Seitdem erfreuen wir uns eines nicht abreißenden Stroms von Tänzerinnen und Tänzern, die kaum unterzubringen sind. Mit viel Spaß und Elan werden jedes Jahr neue Tänze auf die Beine gestellt und zu verschiedenen Anlässen präsentiert.

 

Das Tanzen fördert die Koordinierung und die motorischen Fähigkeiten bereits im frühsten Alter und führt auch im sozialen Bereich zu einer charakterlichen Festigung. Es bietet den Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen die Möglichkeit sich gesellschaftlich zu engagieren und am Ortsgeschehen teilzunehmen. Unsere jüngsten Tänzerinnen sind die Tanzmäuse. Bereits im Kindergarten werden die Kinder bei der Trainerin Gitti Naumann vorgemerkt, um dann im Alter von 6 Jahren mit dem Training zu beginnen. Bis zum 12ten Lebensjahr ist diese Tanzgruppe eine schöne außerschulische Aktivität, bei der die Kinder Freundschaften pflegen können und sich sportlich betätigen. Derzeit besteht die gruppe aus 22 Tänzerinnen. 18 Stammtänzerinnen und 4 Erstatztänzerinnen.

 

Eltern, Großeltern und Verwandte freuen sich, auf den Veranstaltungen ihre Kinder auf der Bühne bewundern zu können. Nicht zuletzt weil Gitti Naumann seit 2007 jedes Jahr mit neuen kreativen Ideen begeistert. Unterstütz wird sie dabei durch Andrea Leineweber, die unter anderem tolle, bunte Kostüme für die Kinder schneidert. Die Trainingszeiten der Kinder sind dem Alter entsprechend früh. Montags von 16.30- 17.30 Uhr trainieren die Mäuse in der Turnhalle Scharmede. Gegründet wurden die Tanzmäuse auf der Prinzenproklamation 1988 von Beate Klocke und Rita Gimmler. In den folgenden Jahren trainierten Cornelia Lichtenauer, Reinhildis Werning, Barbara Weidlich, Nathalie Schulte Heike Gläser, Bettina Gansel und Andrea Gläser die Tanzmäuse.

 

Im Alter von 12 Jahren haben die Kinder die Möglichkeit in das Jugendballett zu wechseln, das seit  2006 von Gabi Kallemeier unter dem Namen „Step by Step“ geleitet wird. Es wurde 1981 auf der Prinzenproklamation von Lydia Lichtenauer und Mechthild Weinstock gegründet. Weitere Trainerinnen des Jugendbaletts waren Nicole Schröder-Kertin, Britta Jäger, Eva Nettekoven und Nicole Richter. Auch Kinder die nicht bei den Tanzmäusen waren, sind herzlich Willkommen!

 

Die Gruppe studiert jedes Jahr einen Karnevalstanz ein. Hin und wieder wird im Laufe des Jahres noch ein Sommertanz eingeübt und an verschiedenen Veranstaltungen präsentiert. Am Jazzdancefestival nahmen sie bereits mehrmals erfolgreich teil und wenn möglich treten sie auch bei anderen Tanzwettkämpfen an.

 

Die ausschließlich weiblichen, mindestens 12 Tänzerinnen sind jedes Jahr mit Begeisterung und Spaß dabei. Manuela Wippermann unterstützt die Gruppe jedes Jahr durch ihre selbstgenähten, wunderschönen Kostüme für die sie viel Liebe und Zeit aufbringt.

 

Die Mädels von „Step by Step“ trainieren montags von 17.30- 18.30 Uhr in der Turnhalle. Kurz vor Karneval verlängern sich meist die Trainingsstunden oder es kommt ein zweiter Trainingstermin hinzu. Die Mädchen können bei „Step by Step“ mitwirken bis sie 16 Jahre alt sind. Danach können sie in die Tanzgarde wechseln. In jedem Alter besteht die Möglichkeit in einer Tanzgruppe aktiv zu werden. Auch in der Tanzgarde sind alle jungen, tanzbegeisterten Mädchen willkommen.

 

Die Tanzgarde besteht derzeit aus 15 aktiven Tänzerinnen unter steht seit 3 Jahren unter der Leitung von Marion Wellige. Um eine passende Bühnendekoration kümmern sich seit drei Jahren Andrea Kappius und Sonja Sternberg mit Hilfe der Tänzerinnen. Marilis Wellige schneidert seit einigen Jahren die Kostüme. Nina Klocke für die Kasse zuständig und Jessica Tuzinksk und Annika Zickerick sind Vorsitzende der Tanzabteilung. Um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern sich Annika Zickerick und Malin Fischer. Im Moment liegt die Altersspanne der Tänzerinnen zwischen 17 und 25 Jahren.

 

Jedes Jahr werden von den Tänzerinnen jeweils ein Showtanz und ein Gardetanz präsentiert. Im Sommer trainiert die Garde einmal wöchentlich, am Montag von 19.30 bis 20.00 Uhr. Wenn die Karnevalssession näher rückt wird bis zu 3-mal die Woche trainiert. Um in der Garde mittanzen zu können braucht es Taktgefühl, Ausdauer und eine gewisse Disziplin. Dabei kommt in der Gruppe der Spaß allerdings nie zu kurz. Neben den Trainingsstunden sind sie auch auf ihrem jährlichen Saisonabschluss oder bei Besuchen auf Libori oder dem Weihnachtsmarkt, gemeinsam unterwegs.

Als Gruppe hat die Tanzgarde in diesem Jahr zum siebten Mal am Kleinenberger Gardekontest teilgenommen und den dritten Platz erreicht. Bisher konnten sie schon zweimal den Siegerpokal nach Scharmede holen. Auch in den übrigen Jahren war ihnen stets ein Platz auf dem Treppchen sicher. Der Oberst-Wellige Pokal ist bereits seit sieben Jahren in den Händen der Tanzgarde, was auch ihre Zielsicherheit am Gewehr beweist.

 

Mittlerweile hat die Tanzgarde auch zahlreiche Auftritte außerhalb der Scharmeder Karnevalssession. Um ein Beispiel zu nennen, tanzen sie beispielsweise seit einigen Jahren auf dem Salzkottener Rathaussturm. Die Gruppe befindet sich in einem stetigen Wechsel, da jedes Jahr neue Tänzerinnen hinzukommen.

 

Am Büttenabend 2013 tanzte Saskia Schulte im Alter von 10 Jahren das erste Mal, als Nachfolgerin von Elena Temborius, den Tanz des Solotanzmariechens. Elena tanzte erstmals 2004 und wurde von Reinhild Werning und Gaby Temborius trainiert. Im Tanz des Solomariechens werden Tanzschritte des Gardetanzes und turnerische Elemente wie Radschlag, Handstand, Bogengang und natürlich der Spagat zu einem flotten und taktvollen Tanz kombiniert. Turnerisches Können, Taktgefühl, Ausdauer und Mut, allein auf der Bühne zu stehen, sollten vorhanden sein. Da Saskia 3x wöchentlich im Turnverein trainiert, beginnt das Training und der Aufbau einer Choreographie erst im Herbst. Innerhalb weniger Wochen entsteht in Zusammenarbeit der Tänzerin selbst und ihrer Mutter ein ca. 3 Minuten langer Tanz. Gerade Saskias Mut und ihr turnerisches, sowie tänzerisches Können, begeistern das Narrenvolk seit 2 Jahren. Der Sportverein ist froh in ihr eine so gute Nachfolgerin für Elena gefunden zu haben. Die Tanzsportabteilung ist ein Teil des Sportvereins, der sich vorwiegend an Mädchen wendet, wenn auch keine Tanzgruppe männliche Unterstützung ablehnen würde. Der Spaß am Tanz und Karneval ist dabei maßgebend. Tanz versucht über künstlerische und sportliche Elemente hinaus die Unterhaltung des Zuschauers in den Mittelpunkt zu rücken.


    (1ste Garde 1978)


 

 Die aktuelle Tanzgarde